Wöchentlicher Kurzbericht zur KW12

– von wo kommen wir und wo gehen wir hin –

Während der Nadaq in der letzten Woche nach einigen auf und ab recht stabil geblieben ist, hat der Dow nach der Verkündung der FED die Geldpolitik beizubehalten etwas verloren, befindet sich aber weiterhin auf sehr hohem Niveau, dass für keinen Abfall spricht. Der Dax hat sich weiter aufgemacht Richtung 15.000 Punkte und bei 14.800 sein neues Allzeithoch erreicht. Profitiert haben besonders die widererstarkte Automobilindustrie. Wir sehen die 14.800 als Starke Marke an, die von uns vergangene Woche bereits angesprochen wurde. Besonders die jetzt kommenden Konjunkturdaten können zu weiterem Auftrieb sorgen. Lediglich am Freitag kam es zu Gewinnmitnahmen, die auch ein Zeichen für einen ersten Stimmungsdämpfer sein können. Die gestiegen Coronazahlen wurden von den wenigsten in diesem Umfang erwartet. Reagieren die Regierung ohne neue Restriktionen, dürfte nichts gehen weitere Rekorde sprechen.

Was können wir auf technischer Ebene vom Dax erwarten?

Nach der neutralen KW10, gab es beim DAX einen neuen Schub, der ihn auf 14.800 Punkte katapultiert hat. Die 14.800 Punkte sind eine spannende Marke. Sollte er diese Durchbrechen ist der Weg frei zur 15.000.

Falls der Dax an der 14.800 erneut abprallt ist das Ziel nach unten der Support bei 14.190. Dazwischen liegen wenig Anhaltspunkte für ein Verweilen oder abprallen zurück auf die 14.800.

DAX Chart bis zur KW12

Welche Zahlen stehen kommende Woche an?

MONTAG

  • EUR: EZB Leistungsbilanz 01/21
  • USA: CFNA-Index 02/21

DIENSTAG

  • USA: Leistungsbilanz Q4/21
  • USA: Richmond FED Herstellerindex 03/21

MITTWOCH

  • BRD: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 03/21
  • BRD: Anleihe: 10Jahre, 4Mrd€
  • EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 03/21
  • USA: Auftragseingang langlebige Güter 02/21

DONNERSTAG

  • BRD: Gfk-Verbrauchervertrauen Q4/21
  • EUR: Geldmenge M3 02/21
  • USA: BIP Q4/20 (3. Veröffentlichung)
  • USA: Privater Konsum (3. Veröffentlichung)

FREITAG

  • BRD: ifo-Geschäftsklima 03/21
  • EUR: Ratingergebnisse für Deutschland, Island, Zypern, Belgien, Schweden, Ungarn
  • USA: Private Einkommen und Ausgaben 02/21

Aktuelle Risiken

Die größte Gefahr sind die steigenden Anleiherenditen. Besonders in den USA gibt es einen stärkeren Schub. Ein wichtiger Grund für die steigenden Renditen sind die weiterhin vorhanden Inflationssorgen durch das 1,9 Billion Dollar Hilfspaket von Joe Biden. Je höher die Anleiherendite, desto eher wird in Anleihen investiert und Kapital aus dem Aktienhandel abgezogen, was zu fallenden Kursen führen würde.

Weitere aktuelle Risiken:

  • Zombieunternehmen durch ausgesetztes Insolvenzrecht
  • Blase (Verhältnis von Short zu Long Positionen wie vor der Dotcom Blase)